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Webdesign Glossar: 404 Fehler

Alexander Gildenstern author

Veröffentlicht von: Alexander Gildernstern

Kurz und knapp: Was ist ein 404 Fehler?

Ein 404 Fehler zeigt an, dass eine aufgerufene Seite nicht gefunden wurde. Der Server meldet dem Browser, dass unter dieser Adresse kein Inhalt liegt. Im modernen Webdesign ist eine gut geplante Fehlerseite wichtig, um Besucher aufzufangen und Suchmaschinen klare Signale zu geben.

Was ist ein 404 Fehler und wie läuft er technisch ab?

Ein 404 Fehler ist ein HTTP Statuscode aus der Gruppe der Client Fehler. Er entsteht, wenn ein Browser oder der Crawler einer Suchmaschine eine Adresse anfragt, zu der der Server keine Ressource mehr findet. Statt einer normalen Seite sendet der Server dann die Antwort HTTP/1.0 404 Not Found. Damit erfährt der Client, dass es diese URL zwar gibt, dort aber kein gültiger Inhalt mehr hinterlegt ist. Dieser technische Ablauf läuft im Hintergrund ab, Nutzer sehen nur eine Fehlerseite oder eine kurze Meldung im Browser.

Für dein Webdesign bedeutet das: Der 404 Fehler ist zuerst nur ein technisches Signal, keine Strafe. Er ist völlig normal, wenn Inhalte bewusst entfernt werden. Problematisch wird es erst, wenn viele wichtige Seiten plötzlich nicht mehr erreichbar sind oder der Server falsche Statuscodes sendet. Dann verstehen Suchmaschinen Struktur und Qualität der Seite schlechter und Besucher stoßen häufiger auf Sackgassen. Ziel ist deshalb, 404 Fehler bewusst zu steuern und korrekt zu kommunizieren.

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Warum entstehen 404 Fehler und welche Folgen hat das im Webdesign?

Die häufigste Ursache für einen 404 Fehler sind Änderungen an der Struktur einer Website. Seiten werden umbenannt, in andere Verzeichnisse verschoben oder komplett gelöscht, ohne dass Weiterleitungen eingerichtet werden. Auch Content-Management-Systeme erzeugen schnell neue URLs, wenn sich Seitentitel ändern. Wird die alte Adresse weiter verlinkt, landet jeder Aufruf in einem 404 Fehler. Tippfehler in internen Links, veraltete externe Links oder falsch eingegebene Adressen gehören ebenfalls zu den typischen Auslösern.

Im Webdesign wirken sich viele 404 Fehler direkt auf das Nutzererlebnis aus. Wer von der Suche oder einem Link auf einer Fehlerseite landet, ist meist frustriert und verlässt die Seite schneller. Das erhöht die Absprungrate und sendet schlechte Signale an Suchmaschinen. Kritisch sind auch Soft 404 Fehler, bei denen eigentlich leere Seiten einen normalen Statuscode 200 zurückgeben oder blind auf die Startseite leiten. Für Google sieht das wie dünner oder irreführender Inhalt aus. Dadurch kann die gesamte Domain an Vertrauen verlieren, obwohl nur wenige Seiten betroffen sind.

Wie richtest du eine saubere 404 Fehlerseite technisch ein?

Eine korrekte 404 Fehlerseite muss zwei Dinge können. Erstens sollte sie den Statuscode 404 zurückgeben. Zweitens sollte sie Besucher nicht im Leeren stehen lassen, sondern eine klare Orientierung bieten. Auf Apache Servern wird die Fehlerseite meist über die Datei .htaccess konfiguriert. Dort legst du mit einem Eintrag wie ErrorDocument 404 /404.html fest, welche Datei bei einem 404 Fehler geladen wird. Die betreffende HTML oder PHP Datei liegt idealerweise im Hauptverzeichnis deiner Website.

In WordPress gibt es oft bereits eine Datei mit dem Namen 404.php im Theme Ordner. Wichtig ist, dass gleich am Anfang dieser Datei der richtige Status gesetzt wird, etwa mit <?php header("HTTP/1.0 404 Not Found"); ?>. In Nginx wird die Fehlerseite direkt in der Server Konfiguration eingebunden, zum Beispiel mit error_page 404 /404.html. Unabhängig von der technischen Lösung gilt im Webdesign: Die Fehlerseite soll zum Layout der Website passen, Hauptnavigation oder Suche anbieten und deutlich machen, dass die gesuchte Seite nicht existiert.

Wie findest und behebst du 404 Fehler aus Sicht von SEO und Webdesign?

Damit 404 Fehler keine Rankings kosten, braucht es ein klares Monitoring. In der Google Search Console findest du unter den Berichten zur Indexierung eine Liste aller bekannten 404 Seiten. Zusätzlich helfen Crawler und Analyse Tools, defekte interne und externe Links aufzuspüren. Für jede betroffene URL musst du entscheiden, ob eine Weiterleitung sinnvoll ist oder ob der 404 Fehler bestehen bleiben soll. Gibt es eine passende neue Seite oder ein Nachfolgeprodukt, setzt du einen 301 Redirect auf diese Zieladresse.

Wenn ein Inhalt dauerhaft entfernt wurde und kein sinnvoller Ersatz existiert, darf die Seite bewusst im Status 404 bleiben oder mit 410 als endgültig gelöscht gekennzeichnet werden. Wichtig ist, dass interne Verlinkungen aktualisiert oder entfernt werden, damit Besucher nicht immer wieder auf Fehlerseiten landen. Vermeide Redirect Ketten und Weiterleitungen auf inhaltlich unpassende Seiten, sonst drohen Soft 404 Signale. Betrachtet man 404 Fehler als festen Bestandteil des Webdesign-Prozesses, lassen sich Strukturänderungen, Relaunches und Domain Umzüge kontrolliert durchführen, ohne Sichtbarkeit zu verlieren.

Fazit: Was ist ein 404 Fehler?

404 Fehler lassen sich nie komplett verhindern, aber sie lassen sich gezielt steuern. Wer im Webdesign saubere Fehlerseiten einrichtet, Weiterleitungen durchdacht nutzt und regelmäßig Berichte in der Search Console prüft, schützt Nutzererlebnis und Rankings. So werden defekte Links nicht zum Conversionkiller, sondern bleiben ein kontrollierbarer Teil deiner technischen Suchmaschinenoptimierung.

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